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Wohnanlage in der Puricellistraße.

Wohnraummangel bekämpfen

Die bischöfliche Administration hat 96 neue Wohnungen gebaut

Wohnraum ist Mangelware. Der Markt wird immer schwieriger, viele Menschen können sich in Bayern keine angemessene Wohnung mehr leisten oder müssen deutlich mehr Geld ausgeben als noch vor Jahren. Auch in Regensburg ist dieses Problem angekommen. „Der Wohnungsbedarf ist enorm“, weiß Harald Eifler, der bischöfliche Administrator. Er ist für die Verwaltung des Vermögens des bischöflichen Stuhles und der bischöflichen Stiftungen zuständig.

Bischöflicher Administrator Harald Eifler hält eine Rede.
Spielanlage der neuen Wohnanlage der Puricellistraße.

„Wir wollen mit unserer Arbeit etwas Gutes tun“

Ziel des bischöflichen Administrators ist es, das Priesterseminar der Diözese Regensburg und die drei Bildungshäuser des Bistums zu unterhalten. „Dazu brauchen wir auch ein paar Einnahmen“, erklärt Eifler. Seit September 2017 gehören dazu auch Mieteinnahmen aus einem neuen Gebäude an der Puricellistraße. Das Bistum Regensburg hatte dort schon 56 Wohnungen, nun kamen noch einmal 96 dazu – in ganz unterschiedlichen Größen, von der Zweizimmer- bis zur Vierzimmerwohnung. Die Diözese will damit natürlich den Stiftungszwecken gerecht werden und den Unterhalt der Einrichtungen garantierten. Das aber ist nicht das einzige Motiv: „Wir wollen mit unserer Arbeit den Menschen etwas Gutes tun. Wir wollen ein verlässlicher Partner sein und Qualität zur Verfügung stellen“, sagt Harald Eifler.

Licht, Luft und eine hohe Qualität

Die neuen Wohnungen in der Puricellistraße sind ein Vorzeigeobjekt: Viel Licht, viel Luft, eine hohe Qualität. Dazu hat auch der Architekt Joachim Peithner beigetragen. Seine bauliche Vorgabe waren ältere Gebäude, die schon auf dem Grundstück standen, Wohnblocks aus den 1970er Jahren. Einerseits ist Wohnraum knapp – gleichzeitig kann aber auch nicht zu dicht gebaut werden, denn darunter leidet die Lebensqualität. Der Architekt entschied sich daher für eine lockere Bebauung des Grundstücks, ließ viel Grünfläche frei. Das war vor allem möglich, weil sein Partner das Bistum Regensburg war. Peithner arbeitet für unterschiedlichste Kunden, baut Einfamilienhäuser wie Parkhäuser, auch ein Krankenhaus und eine Hubschrauberlandeplattform gehören zu seinem Portfolio. 

Joachim Peithner ist der Architekt der Wohnanlage in der Puricellistraße.
Aufnahme der Grünanlage der Puricellistraße.

Die Kirche ist ein professioneller Partner

Seit 30 Jahren arbeitet Peithner als Architekt. Er hat den Vergleich. „Wir haben es mit einem hochprofessionellen Gegenüber zu tun“, sagt er. Er merkt, dass bei kirchlichen Bauvorhaben das Gewinnstreben nicht so stark ausgeprägt ist. Man leistet es sich, fünf oder sogar zehn Prozent weniger Wohnungen zu bauen, als eigentlich möglich wäre, dafür aber mehr Platz zur Verfügung zu haben. „Das ist der Vorteil einer Einrichtung, die nicht gewinnmaximiert denkt“, stellt Joachim Peithner klar.

Wohnungen schaffen und Grünfläche lassen

Die Wohnungen in der Puricellistraße wollen erschwinglich sein. Es gibt einen wachsenden Bedarf für diese Wohnungen. „Die Wohnanlage hat sich gefüllt, ohne Anzeigen zu schalten.“ Gerade in Ballungszentren sind Wohnungen dringend nötig, gleichzeitig sollte aber nicht zu viel Fläche verbaut werden. Diesen Spagat wollte das Bistum Regensburg meistern. „Es ist genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt haben“, sagt der bischöfliche Administrator Eifler. „Die Leute passen gut zusammen, wir haben junge Menschen und alte, viele Familien.“ Der Bau dauerte insgesamt zwei Jahre, dabei wurden 35.000 Kubikmeter Erde ausgehoben, um einen Wohnraum von 7.210 Quadratmeter zu schaffen. Das ganze Projekt war sogar schneller fertig, als geplant.

Generalvikar Michael Fuchs während der Einweihung der Puricelli-Straße.
Generalvikar Michael Fuchs weiht die neue Wohnanlage.

Linderung der Wohnungsnot

Eine solche Wohnanlage ist für Regensburg wichtig. Neue, bezahlbare Wohnungen, ohne allzu dicht zu bauen – schließlich soll die Lebensqualität nicht zu kurz kommen. Diese Idee war allen Beteiligten wichtig und ist am Ende gelungen. Für Architekt Peithner lag das auch an der katholischen Kirche: „Ich glaube, dass die Kirche in diesem Bereich sehr viel für unsere Gesellschaft tut. Es werden von der katholischen Kirche viele Aufgaben übernommen, die der Staat gut und gerne delegiert hat, nicht machen möchte oder kann.“ Zudem ist er der Überzeugung, die kirchlichen Angestellten würden gut mit dem ihnen anvertrauten Geld wirtschaften.

Auch Harald Eifler ist glücklich – es ist geworden, wie er es sich vorgestellt hat, die Erwartungen wurden eher noch übertroffen. Er ist überzeugt: „Wir können hier wieder ein bisschen die Wohnungsnot lindern.“


Architekt Joachim Peithner im Interview.

Architekt Joachim Peithner,

über seine Person und die Wohnanlage Puricellistraße

Die Wohnanlage Puricellistraße in Regensburg.

Architekt Joachim Geithner,

über die Aufgabe und Herausforderung der Wohnanlage

Architekt Joachim Peithner im Interview.

Architekt Joachim Peithner,

über die Finanzplanung der Wohnanlage

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Architekt Joachim Peithner,

über das Besondere an der Wohnanlage

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Architekt Joachim Peithner,

über die neue Heimat der Regensburger Domspatzen

Architekt Joachim Peithner im Interview.

Architekt Joachim Peithner,

über die Kompetenz der Kirche als Bauherrn

Architekt Joachim Peithner im Interview.

Architekt Joachim Peithner,

"Geht die Kirche gut mit ihren Ressourcen um?"

Generalvikar Michael Fuchs steht mit den anderen Zuschauer auf der Puricellistraße.
Alois Sattler und Michael Eibl in Mitten unter den Gästen.
Harald Eifler am Mikrofon.
Perspektive aus der Grünanlage der Wohnanlage der Puricellistraße.
Generalvikar Michael Fuchs im Portrait.
Generalvikar Michael Fuchs in Mitten vieler Zuschauer.
Einige Apartments der neuen Wohnanlage.
Weihwasser mit Weihwasser Sprenkel auf einem Tisch mit Blumenarrangement.
Zuschauer hören gespannt der Rede von Herrn Eifler zu.
Blick auf die versammelten Menschen die der Einweihung der Puricelli-Straße in Regensburg beiwohnen.

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