Wohnungen für alle

Der Bischöfliche Stuhl von Regensburg und die ihm zugeordneten Stiftungen sind Eigentümer von 560 Wohnungen. Die meisten liegen im Stadtgebiet von Regensburg. Eine genaue Übersicht liegt als Schaubild vor.

Warum besitzt die Kirche Miet-Immobilien?

Zum einen zählt das Wohnen zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Als Eigentümer kann die Kirche für sozial verträgliche Mieten sorgen. Wir können in einigen Notfällen helfen. Brigitte Schön von der Bischöflichen Administration hat oft Kontakt mit Mietern: "Ich tue mein Bestes, um Anliegen von Mietern, die an uns herangetragen werden, schnell und effizient aufzugreifen. In manchen Notfällen können wir Menschen helfen. Dabei schauen wir natürlich nicht auf die Konfession. Unsere Wohnungen stehen für alle offen."

Zum anderen sind Wohnungen auch eine nachhaltige, sozial sinnvolle und wirtschaftlich effiziente Investition. Klaus Heinerstorfer erläutert: "Als kirchliche Institution können wir uns mit dieser Investition an der Gestaltung des öffentlichen Raumes beteiligen. Wir können Schwerpunkte setzen, wenn wir Wohnungen errichten, die sich für Generationenübergreifendes Zusammenleben anbieten, die Wohnungen sind barrierefrei. Wir bieten Raum für Familien mit Kindern, Studierende und Flüchtlingsfamilien aus aktuellen Krisengebieten. Gleichzeitig schaffen wir eine solide Ressource, mit deren Hilfe wir den Zwecken unserer Stiftungen dienen können."

Was geschieht mit den Überschüsse aus Mieteinnahmen?

Die Übersicht in Zahlen für 2015 weist 3.1 Mio. € auf, die als Saldo aus Erträgen und Aufwendungen der Immobilienbewirtschaftung entstammen. Die Überschüsse aus Wohnungsmieten stellen etwas mehr als die Hälfte dieses Betrages; der andere Teil stammt aus außerordentlichen Erträgen einer Grundstücksveräußerung. Mit diesen Mitteln können der Bischöfliche Stuhl und die ihm zugeordneten Stiftungen ihren Zwecken entsprechend tätig werden.




"Im Gespräch mit der Administration stehen die Menschen immer an erster Stelle"