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Die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik

Prof. Stefan Baier mit einem Einblick in die Arbeit an der Hochschule

In Bayern gibt es fünf Musikhochschulen: drei in staatlicher Trägerschaft und zwei in kirchlicher, wobei unser evangelisches Pendant in Bayreuth liegt.

Was die Studentin oder den Studenten in Regensburg erwartet

Unser Haus verbindet die historische Architektur Regensburgs mit modernen architektonischen Elementen. Den Studierenden erwartet im Zentrum der Hochschule ein optisch geschlossener Raum, ein großer Innenhof oder Campus, wie man ihn an traditionellen Universitäten kennt. Es erwarten ihn höchst motivierte Dozenten, die sehr individuell auf den einzelnen Studenten eingehen. Und wenn sich die Studenten darauf einlassen, dann werden sie hier sehr viel mitbekommen, was für sie als Musiker in ihrem weiteren Leben wichtig ist.

Man kann hier Kirchenmusik studieren, die verschiedensten Instrumente, Instrumentalpädagogik, Schulmusik oder das Konzertfach. Das sind die wichtigsten Bereiche, dazu kommen Ausbildungsmöglichkeiten für Jungstudierende, also für sehr begabte Jugendliche und Kinder, die wir nach einer Eignungsprüfung professionell fördern und unterrichten.

Kirchenmusik als Ausgangspunkt

Kirchenmusik aber war der Anlass, der zur Gründung dieses Hauses führte. Junge Leute aus der ganzen Welt lassen sich hier seit 1874 als Kirchenmusiker ausbilden. Derzeit haben wir insgesamt rund 175 Studenten im Haus, je zu einem Viertel Kirchenmusiker und Organisten. Dazu kommen die Schulmusiker, die wir in Kooperation mit der Universität Regensburg ausbilden. Diese Studenten lernen für das gymnasiale Lehramt. Wir tragen die künstlerischen Fächer, die Universität die wissenschaftlichen. Dazu kommen die Instrumentalpädagogen und die Jungstudierenden. An der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik lehren 20 hauptamtliche Dozenten, darunter sieben Professoren. Weitere 50 Personen haben einen Lehrauftrag.

Eine Schaubild der Daten und Studiengänge der Hochschule für Kirchenmusik.
Ein Mann mit Brille sitzt an einem Klavier und lächelt in die Kamera.
Ein Dirigent während seiner Arbeit mit Studenten.

Kirchenmusik – Schulmusik – Instrumental- und Gesangspädagogik

Wir bilden nicht in erster Linie die Künstler aus, die später ausschließlich auf der Bühne stehen. Die wenigsten, so realistisch muss man sein, können ausschliesslich davon leben, sondern uns ist wichtig, daß wir Musiker ausbilden, die dann von ihrem erlernten Beruf leben können, d.h. es ist uns ein großes Anliegen unsere Studenten als Musikpädagogen auszubilden. Schulmusiker sind Musikpädagogen, Instrumentalpädagogen sind, wie man es schon im Wort unschwer erkennen kann, Pädagogen und Kirchenmusiker sind natürlich auch Musikpädagogen. In vielen ländlichen Regionen und kleineren Städten sind die von Diözese und Pfarreien angestellten Kirchenmusiker – passender wäre eigentlich der Terminus "Gemeindemusiker", da der Kirchenmusiker zu oft nur mit der Organistentätigkeit in Verbindung gebracht wird -  wesentliche Kulturträger und Kulturvermittler in allen Bereichen des kirchlichen aber auch politischen Gemeindewesens.

Ein junger Mann spielt am Klavier.

All die genannten Studiengänge sind wirklich umfassend und schließen eine große Vielfalt unterschiedlicher Lernbereiche ein. Das beginnt mit einer elementaren Musikpädagogikausbildung. Die Studenten arbeiten mit Kleinkindern und lernen, wie man ihre Begeisterung für Musik wecken und fördern kann. Und das reicht bis an das andere Ende der Lebensspanne. Auch im angrenzenden Pflegeheim für Senioren arbeiten wir mit Musik. Denn sie belebt bis ins hohe Alter und bereichert den Menschen in allen Befindlichkeiten seines Daseins.

Träger dieser Hochschule ist die Katholische Kirche, die Diözese Regensburg. Alles was man hier am Haus sieht, die Hardware sozusagen, das Gebäude, die Instrumente, darüber hinaus die Kosten für das Verwaltungs- und Hauspersonal finanziert und trägt zu 100 % die Diözese. Die Personalkosten für die Dozentinnen und Dozenten übernimmt zu 90 % der Freistaat Bayern. 


Jobgarantie

Wer Musik machen will, wer Musik studieren will, der soll das tun. Er wird immer die Möglichkeit haben, davon zu leben. Sicher, Millionär wird man wahrscheinlich nicht. Aber in welchem Beruf wird man das schon? Wer beispielsweise heute Kirchenmusik studiert, absolviert ein Studium mit Jobgarantie. Unsere Pfarreien leiden an einem Fachkräftemangel höchsten Ausmaßes. Obwohl Menschen aus der Kirche austreten, obwohl Pfarreien zusammengelegt werden oder vielleicht gerade deswegen, denn drei Pfarreien leisten sich leichter einen Kirchenmusiker, haben wir viel zu wenig Leute. Stellen an großen und bedeutenden Kirchen besetzen wir zurzeit nur mit Mühe.

Ein Dirigent und Dozent mit seinen Studenten während des Klavierunterrichts.
Ein Kirchenchor und sein Dirigent

Muss man katholisch sein?

Um hier zu studieren, muss man nicht katholisch sein. Unsere Musik ist aber natürlich durch und durch verbunden mit dem, was für mich persönlich die christlich abendländische Tradition prägt. Wir feiern im Rahmen des Kirchenmusikstudiums unsere wöchentlichen Gottesdienste, an denen nicht nur unsere Kirchenmusikstudierenden beteiligt sind, sondern immer wieder auch Studierende aus anderen Studiengängen oder auch der Chor, in dem alle Studenten singen. .. und das ist gut so!

Also: Da von Anfang an unser Haus quasi eine Institution der Weltkirche war und nach wie vor ist kommen viele unserer Studierenden aus dem Ausland. Umgekehrt sind auch wir viel unterwegs. Zu unseren Kooperationspartnern zählen Institutionen in ganz Europa, Polen, Tschechien, in der Slowakei, in Litauen, in Schottland, in Kroatien,  in der Schweiz, in Italien, in Portugal, in Japan, in Korea, in Mexiko und neuerdings auch in Kuba. 

Ich leite diese Hochschule seit 2011 als Rektor und ich trage diese Arbeit von Herzen gerne. Ich schätze das große Vertrauen, das mir meine Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen. Zufrieden wäre ich, wenn die Hochschule ein Ort für Studentinnen und Studenten wäre, über den sie nach vier Jahren Bachelor- oder sechs Jahren Masterstudium sagen würden "Mei, schad‘, dass` vorbei is." Und im Rückblick diesen Lebensabschnitt an ihrer HfKM als eine Zeit der Bereicherung und Möglichkeit zur vielfältigen Entfaltung in der Erinnerung behalten.

Eine ältere Dame, ein Mann und eine Frau sitzen zum gemeinsamen Singen und Musizieren beieinander.

Leben und Lernen in der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik

Ein Dirigent während seiner Arbeit mit Studenten.

Prof. Arn Goerke,

der neue Dozent für Dirigieren

Ein Student spielt ein Stück auf dem Cello vor und wird dabei am Klavier begleitet.

Elias Wagner,

Matinee Jungstudenten

Nahaufnahme auf einen Mann, der eine Orgel betrachtet.

Markus Rupprecht,

Orgelkonzert

Ein überblendetes Bild, das eine junge Studentin bei ihrem Violinkonzert zeigt, sie wird dabei von einer Frau am Klavier begleitet.

Theresa Velten,

Matinee Jungstudenten

Ein Kirchenchor und sein Dirigent in der Kirche.

HfKM,

Chor

Eine junge Violinistin spielt ein Stück.

Nicole Ostmann,

Matinee Jungstudenten

Eine junge Violinistin spielt ein Stück.

Anna Sophia Langrieger,

Matinee Jungstudenten

Ein Mann mit Brille sitzt an einem Klavier und lächelt in die Kamera.

Prof. Stefan Baier,

Über die Musik

Ein lächelnder Mann mittleren Alters mit Brille im Portrait.

Prof. Stefan Baier,

Über den Stellenwert der HfKM

Nahaufnahme eines kirchlichen Männerchors während eines Liedes.
Nahaufnahme eines kirchlichen Frauenchors während eines Liedes.
Ein Dozent unterstützt seinen Studenten an der Orgel.
Eine junge Violinistin während des Spiels in Nahaufnahme.
Ein Dirigent während seiner Arbeit
Zwei Frauen tanzen, im Hintergrund ist ein christliches Kreuz an der Wand zu sehen.
Ein Dirigent während seiner Arbeit
Eine lächelnde ältere Dame im Fokus, verschwommen tanzt eine andere Frau im Vordergrund
Ein Dirigent während seiner Arbeit mit Studenten.
Ein Student spielt ein Stück auf dem Cello vor und wird dabei am Klavier begleitet.
Ein Dirigent und Dozent mit seinen Studenten während des Klavierunterrichts.
Eine junge Violinistin spielt ein Stück.
Blick in eine kleine Kirche, in der nur der Orgelspieler an seinem Platz sitzt.
Ein junger Mann spielt eine Orgel in der Kirche.
Nahaufnahme auf Hände, die auf einer Orgeltastatur spielen.
Ein Dirigent während seiner Arbeit in Nahaufnahme.
Nahaufnahme auf eine Hand, die gerade eine Einstellung an einer Orgeltaste vornimmt.
Ein Dirigent während seiner Arbeit mit Studenten.
Ein überlagertes Bild, das Teile einer Orgel, einen Mann und einen Baum zeigt.
Ein Dirigent während seiner Arbeit mit Studenten.
Ein Mann sitzt am Klavier, im Vordergrund sind die Hände eines weiteren Klavierspielers verschwommen zu sehen.

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