"Ich möchte mich dafür einsetzen, die Finanzlücken, die durch die zurückgehenden Mittel der öffentlichen Haushalte und der Kirchensteuer entstehen, zu füllen. Die Hilfen für bedürftige Kinder, Jugendliche und ihre Familien müssen langfristig und nachhaltig gesichert werden."

Max Harreiner, Vorsitzender
"Stiftung kirchliche Kinder- und Jugendhilfe"

Hier bekommt Gott ein Gesicht

Mehr als ein Türöffner für junge Menschen: Die Stiftung kirchliche Kinder- und Jugendhilfe

In allem, was man treibt, ist Geld der Schlüssel, dem kein Tor verschlossen  bleibt – so schreibt es Molière in seinem Stück „Schule der Frauen“. Und es ist auch so, mit Geld kann man viel Gutes tun. Wenn es fehlt, das Bedürfnis aber da ist, dann muss man Gutwillige finden, die diesen Schlüssel bieten. Das ist das erste Ziel der „Stiftung kirchliche Kinder-und Jugendhilfe“. Sie tritt auf den Plan, wenn andere Ressourcen erschöpft, die Not und Bedürfnisse aber nicht gestillt sind; wenn Zuschüsse, Förderungen und Eigenleistungen nicht mehr ausreichen, die Hilfe aber dringend notwendig ist. Die Stiftung ist der Schlüssel zum Tor der Nächstenliebe.

„Durch Menschen, die einander helfend zur Seite stehen, öffnet sich die Tür in eine neue Zukunft“, sagt Bischof Rudolf, der Pate der Stiftung. Nirgendwo wird das deutlicher als bei Kindern und Jugendlichen, die das Leben noch vor sich haben, die aber jetzt schon gezeichnet und seelisch verwundet sind. Im Kinderzentrum St. Vincent und der zugehörigen St. Vincent-Schule zur Erziehungshilfe hören sie, vielleicht zum ersten Mal: „Ihr seid liebenswert, ihr seid gut.“ Es sind Kinder, die Gewalt erlebt haben, Armut und Entbehrung, psychische Erkrankungen der Eltern. Die immer störten und deren Dasein ein Problem war, die in der Schule scheiterten und  deren Alltag Schläge, tägliche Rückschläge waren. Hier lernen sie, sich selbst anzunehmen und ihre Würde als Kinder Gottes zu entdecken. Sonderpädagogen, Heilpädagoginnen und Fachpersonal helfen ihnen dabei. Die meisten können nach zwei bis drei Jahren wieder auf eine Regelschule zurück oder in eine berufsvorbereitende Einrichtung vermittelt werden. 70 Prozent von ihnen gelingt der Schulabschluss. Und man kann sagen: Die Stiftung hat der KJF geholfen, dieses Tor, diese Perspektive in eine bessere Zukunft aufzustoßen.

So gibt es viele Beispiele, bei denen die Stiftung finanzielle Lücken stopfte und weiterhalf. In Artikel 2 der Satzung ist zu lesen: Die Stiftung „unterstützt Hilfeleistungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sowie für Menschen mit Behinderung in der Diözese Regensburg. Fördermittel werden nur dann gewährt, wenn öffentliche Zuschüsse und Kirchensteuermittel nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen“.

Das tut die Stiftung nun seit 2004 und hat bereits mit größeren und kleinen finanziellen Zuwendungen mehr als eine halbe Million Euro für Projekte und Einrichtungen der KJF beigetragen. Die Stiftung lebt von privaten Spenden, Zustiftungen und Erbschaften. Das Stiftungskapital ist risikoarm und spekulationssicher angelegt, versichert Max Harreiner, der Vorsitzende der Stiftung. Als ehemaliger Direktor der Ligabank kennt er sich aus. Die Stiftung organisiert auch regelmäßig Benefizveranstaltungen wie Konzerte und Vorträge. Die Erlöse dienen der Erfüllung des Stiftungszwecks. 

Die Stiftung "Für jungen Menschen" ist aber auch mehr als ein Türöffner in eine bessere Zukunft. "Wir sind sehr dankbar für die Großzügigkeit der Menschen, die unsere Stiftung mit ihren kleinen und großen Spenden unterstützen," sagt der Vorsitzende des Stiftungsrats, Michael Eibl, und ergänzt: "Wir sehen unsere Aufgabe darin, unter Wahrung der Grundsätze der katholischen Kirche hilfsbedürftigen, vor allem behinderten und sozial auffälligen Kindern und jungen Menschen zu helfen. Wir verstehen uns als ihr Anwalt in der Öffentlichkeit".

Der Pate der Stiftung, Bischof Rudolf, sieht es so: "Gott ist da. Er ist aber verborgen da. Wo Menschen Ansehen schenken, bekommt Gott ein Gesicht." In den Stiftern, großen und kleinen, strahlen diese Gesichter und ihr Glanz erhellt die Lebensperspektiven der Kinder und Jugendlichen, denen die Stiftung helfen kann.


Spendenkonto:

Stiftung kirchliche Kinder- und Jugendhilfe
Liga Bank eG Regensburg
IBAN: DE32750903000001335820
BIC: GENODEF1M05


Der Vorsitzende der Stiftung, Max Harreiner, über die Entstehung und die Arbeit der Stiftung