"Wenn wir das erste Mal die Bilanz nach Handelsgesetzbuch-Standards veröffentlichen, richtet sich natürlich die Aufmerksamkeit auf die Summe aller Summen. Dann ist die Versuchung groß, zu sagen, die Kirche sei reich.

Aber mein Anliegen ist es hinzuschauen: Wozu haben wir die Ressourcen, wozu haben wir die Anlagen? Sind sie zweckgemäß, dienen die Ressourcen den Zielen der Kirche, also allen Menschen unserer Region? Für die Menschen da zu sein, für die Seelsorge da zu sein, für die Bereiche da zu sein, die in unserer Gesellschaft eher vergessen werden: darauf kommt es an.

Wenn wir auf diese Zweckbindungen schauen, wird der sogenannte Reichtum relativ."

Generalvikar Michael Fuchs

Die Pressekonferenz zur Veröffentlichung der ersten Bilanzen

"Wir singen nicht nur Halleluja" - www.zahlengesichter.de geht online

Seit dem 13. Dezember 2016 präsentiert das Bistums Regensburg seine Zahlen auf einer eigenen Seite im Internet. Für jedermann jederzeit abrufbar und zum Download bereitgestellt.

Die Finanztransparenzinitiative, wie sie jetzt im Bistum Regensburg durchgeführt wird, wurde durch einen Diskussionsprozess der deutschen Bischofskonferenz angestoßen. Das Bistum Regensburg steigert seine Transparenz in den Bereichen Finanzen, Immobilien und Ressourcen. Damit will das Bistum einmal mehr zeigen, wie es mit den anvertrauten Mitteln umgeht. Die Mittel sind für alle Menschen da, für alle, die in der Region leben und für die Aufgaben der Kirche: Dazu zählen Kindergärten, Sozialstationen, Schulen, Jugend- und Seniorenarbeit oder Seelsorge. 

Zwischen 2016 und 2018 veröffentlichen die Diözesanen Rechtsträger im Bistum Regensburg ihre Bilanzen nach den Standards des Handelsgesetzbuches. Damit lösen sie die bisherigen Haushaltsveröffentlichungen ab.  Den Beginn machte der Bischöfliche Stuhl und die ihm zugeordneten Stiftungen, die Schulstiftung sowie die Stiftung Kirchenmusikschule Regensburg. Im Jahr 2017 folgt die Katholische Jugendfürsorge und voraussichtlich im Jahr 2018 die verbliebenen Rechtsträger

Auf einer Pressekonferenz im Foyer der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik stellten sich Generalvikar Michael Fuchs, der stellvertretende Finanzdirektor Wolfgang Bräutigam, der Direktor der Schulstiftung, Domdekan Prälat Johann Neumüller, der bischöfliche Administrator Harald Eifler und der Rektor der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik, Professor Stefan Baier, den Fragen der anwesenden Journalisten. 

Für alle diejenigen, die nicht vor Ort sein konnten, fassen wir die Statements der Vertreter des Bistums hier zusammen. 


Michael Fuchs, Generalvikar

Wolfgang Bräutigam, stellv. Finanzdirektor

Harald Eifler, Bischöflicher Administrator

Domdekan Prälat Johann Neumüller, Direktor Schulstiftung

Prof. Stefan Baier, Rektor HfKM

Michael Fuchs,
Generalvikar

Wolfgang Bräutigam,
stellv. Finanzdirektor

Harald Eifler,
Bischöflicher Administrator

Domdekan Johann Neumüller,
Direktor Schulstiftung

Prof. Stefan Baier,
Rektor HfKM